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Deutsche Schule San Felipe - meine erste Woche

Meine ersten Tage an der Deutschen Schule San Felipe waren sehr ungewöhnlich. Ganz anders als ich es erwartet hätte, da alles ganz anders abläuft als in Deutschland. Jeden Morgen steht eine Lehrerin am Eingang zum Schulhof und schreibt die Schüler auf, die nicht genau die vorgeschriebene Schulkleidung tragen. Wer zu spät kommt wird gleich ins Sekretariat geschickt und bekommt einen Stempel in ein besonderes Heft. Wenn man drei von denen hat im Halbjahr, dann wird das anscheinend eine Folge haben. Das sind aber auch schon die einzigen Dinge, die annähern streng geregelt sind. Der Rest ist viel lockerer als in Deutschland. Der Unterricht ist lang nicht so streng wie in Deutschland und das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist eher nach dem Motto "Freunde". Was am Anfang glaube ich der größte Unterschied für mich war, dass Handys in der Schule und sogar im Unterricht erlaubt sind! In der ganzen Schule gibt es freies WLAN, sodass den Schülern im Unterricht auch ja nicht langweilig wird! Das wäre bei uns gar nicht vorstellbar. Auch schreiben manche Schüler am Laptop mit oder spielen einfach mal auf ihrem iPad während der Stunde. Ziemlich krasse Vorstellung, wenn man das nicht selbst gesehen hat!
Ein anderer großer Unterschied ist, dass die meisten Schüler ihr Mittagessen selbst dabei haben. Jeder läuft mit seiner eigenen kleinen Kühlbox rum, in der alles drin ist. Salat, Getränk, Besteck, Nachtisch und die Hauptspeise, die man sich in einer der vielen Mikrowellen dort warm machen kann. Natürlich kann man sich da auch etwas kaufen, aber das machen nur die wenigsten.
In der Schule sind Schüler allen Alters. Es fängt sozusagen beim Kindergarten, bei den 3-jährigen Kindern an und geht bis zu den 18-jährigen, die ihr PSU (Abi) machen. Es gibt immer nur eine Klasse pro Jahrgangsstufe, das heißt, es ist eine nicht so große Schule. Es ist eine Privatschule, die aus mehreren Häusern besteht, die rechts und links von einer nach oben gehenden Treppe im freien angeordnet sind. Die kleinsten Schüler sind ganz unten, die ältesten ganz oben. In der Schule wird viel Sport gemacht und auch Nachmittags viel Sport angeboten. Zum größten Teil wird draußen Sport gemacht, aber es gibt auch eine Halle. Die ist jedoch sehr luftig, da sie auf der einen Seite offen ist und der Wind deswegen ziemlich durch zieht. Nur eine leichte Fehlkonstruktion
Es ist eine ganz andere Ansicht von Schule hier, aber die lockere Art ist sehr erholsam, da die deutschen Austauschschüler nicht immer in den Unterricht müssen. Wenn wir grade nicht mehr wollen, können wir auch einfach etwas anderes machen, zum Beispiel in die Bücherei oder den Computerraum gehen. Alles ziemlich gechillt, aber trotzdem lernt man auch was dabei! Mir gefällt es total!

1.8.13 05:32

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nanni (12.8.13 12:06)
Is ja voll cool ich will auch nach Chile

Ich vermiss dich soo deine Nanni


Bertram (2.9.13 20:44)
hallo Marie,es ist so toll deinen block zu verfolgen. an einigen stellen war ich auch schon. ist dir aufgefallen, dass man sich nach Norden in die Sonne setzt? noch eine schöne Zeit. bis bald,bertram