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Meine Zeit in Chile geht dem Ende zu!

Meine Zeit hier in Chile ist jetzt leider schon fast vorbei. Alles ging so schnell rum und die 2 Monate kamen mir wie 2 Wochen vor. Letzten Donnerstag, Freitag und Samstag war an unserer Schule ein Volleyballturnier mit Schulmannschaften aus ganz Chile. Es war ziemlich cool und unterhaltsam, da überall Leute waren, immer jemand Volleyball gespielt hat und ganz viel los war!Diese Woche ging bis jetzt auch schon richtig schnell rum und ich genieße meine letzten Tage hier noch ganz besonders. Am Freitag, meinem letzten Schultag und dem Geburtstag von meiner Gastschwester, ist in der Schule ein chilenisches Fest. Es wird typisch chilenisch getanzt, es gibt Empanadas zu essen und am Abend ist nochmal Party angesagt. Ich glaube das wird ein richtig schöner letzter „Abschiedstag“ von meinen zwei super Monaten Schüleraustausch hier!

 

Ich habe meine Zeit hier so sehr genossen! Ich hatte tolle Erlebnissen, habe viel gesehen und  habe ein wunderschönes Land und eine neue Kultur kennengelernt. Die Leute sind total nett, aufgeschlossen und super entspannt, was man an der „chilenischen Pünktlichkeit“ ja auch sehen kann. Mir ging es so gut hier und es war eine so tolle Erfahrung mal ganz weit weg von zu Hause in so einem Land  zu sein. Ich will auf jeden Fall nochmal hierher zurückkommen, da es mir so gut gefallen hat und ich eine richtig richtig tolle Zeit hatte, die ich nie vergessen werde! 

 

Fotos - Meine Schule (Colegio Alemán de San Felipe)

Hier kommen die Fotos von meiner Schule, dem Colegio Alemán de San Felipe. (ohne die ganzen Schüler)

 

Der Blick von oben auf die Schule. Es sind viele verschiedene Häuser, unten die jüngeren und je weiter man hoch geht, desto älter die Schüler.


 

 

Der Eingang zum "Schulhof". Da erkennt man schon, dass es eine Deutsche Schule ist.

 

Das Sekreteriat. Dort stehen immer alle Boxen mit dem mitgebrachten Mittagessen der Schüler.


 

Die große Treppe. Rechts und links davon sind die verschiedenen Gebäude mit den Klassenzimmern.

 

Der Essensbereich mit den Tischen.

 

Die Sportplätze und die Sporthalle.



 

 

 

 

 

Die Woche ohne meine Gastschwester, aber mit vielen neuen Freunden

Letzten Freitag ist die ganze Klasse von Nicole nicht in die Schule gegangen, weil sie am Samstagmorgen auf die Osterinsel geflogen sind. Ich bin trotzdem mit meiner Gastmama in die Schule gefahren und bin in die Klasse eins drunter gegangen. Alle sind ganz nett, aufgeschlossen und super cool drauf. Ich verstehe mich total gut mit allen und werde sie vermissen wenn ich wieder in Deutschland bin!!  Da Nicole ja auf die Insel geflogen ist, meinten sie zu mir ich soll doch am Samstagabend mit auf einen Geburtstag kommen, damit ich nicht nur daheim herumsitze. Sie meinten ich kann auch bei einer von ihnen übernachten, das ist überhaupt kein Problem. Ich habe meine Gasteltern gefragt und die meinten, dass ist ja toll und na klar geht das. Es war ein 15. Geburtstag, das ist hier ganz besonders und wird ziemlich groß gefeiert. Alle kommen ganz förmlich, in Kleidern und Hemden! Es wurde ein kleines "Häuschen" gemietet mit Catering-Team und DJ und alle haben ganz viel getanzt, so wie man hier halt tanzt. Es war echt cool und mal eine neue Art Geburtstag zu feiern! Danach haben wir zu dritt bei einer Freundin übernachtet und am nächsten Morgen um 11 Uhr wurde ich dann abgeholt. Auch die Schultage hier gehen ganz schnell vorbei, obwohl wir ja meistens bis 4 Uhr Unterricht haben. Nach der Schule gehe ich 3 mal die Woche noch ins Tanzen (Baile Entretenido), esse dann mit meinen Gasteltern und unterhalte mich viel mit ihnen. Die Tage gehen so schnell vorbei, und es ist gar nicht so schlimm ohne Nicole, nur ein bisschen ungewohnt. Im Unterricht gehe ich immer wieder mit anderen Leuten mit in die verschiedenen Kurse und habe so Kontakt zu vielen verschiedenen. Eine Freundin, mit der ich mich ganz gut verstehe hat mich zu ihr nach Hause eingeladen am Freitag nach der Schule. Am Abend ist dann wieder ein Geburtstag und wir übernachten wieder mit ein paar Freundinnen bei einer von ihnen. Yuhuu! Und am Samstag fahren wir ja schon wieder nach Santiago, um Nicole vom Flughafen abzuholen! Bei dem vollen Programm ging die Woche echt schnell rum!

Fotos - Aussicht über San Felipe

Hier kommen Fotos von der schönen Aussicht über San Felipe.
Unsere Schule ist außerhalb der Stadt, an einem kleinen Berg, dem "Mono". Dort kann man hochlaufen und die Aussicht genießen und natürlich super schöne Fotos machen!

 

 

 

Beim hochlaufen muss man aufpassen, dass man nicht ausrutscht und im nächsten Kaktus landet, da gibt es nämlich ganz ganz viele!

 

Mit Chile Flaggen ausgerüstet sind wir auf den Mono gelaufen.

 

Wenn man oben angekommen ist, kann man sich in der Sonne ausruhen und die Aussicht genießen.


 

 

Fotos - Freunde & Alltag

Ein Abend mit den anderen Deutschen und ihren Austauschpartnern.

 

Die Deutschen mit den Schulpullis vom Colegio Alemán.


 

Mit der Klasse in Santiago unterwegs.

 

Die typischen Stadtbusse in Santiago, ziemlich alte Klapperkisten.

 

Unser Garten, die Sicht aus meinem Fenster.

 

Mit meinem Gastbruder eine Runde Motorrad fahren im Garten.

 

In der Region hier gibt es ganz viele Kakteen.

 

Ganz ganz typisch hier in Chile, die "Huasos".

 

 

 

 

Fotos - Viña del Mar & Valparaíso

Hier kommen die Fotos von unserem Tag am Meer!

 

Der Pazifik, traumhaft schön.

 

Sonne. Strand. Meer. Urlaubsgefühl.

 

Viña del Mar mit seiner "Reloj de Flores", der Uhr aus Blumen.

 

Valparaíso mit den typischen Schrägaufzügen.


Verlängertes Wochenende - Los Andes, Santiago + Viña & Co. am Meer

Die vergangene Schulwoche war ziemlich kurz, da wir nur bis Mittwoch Schule hatten. Donnertag und Freitag waren frei, also 4 Tage keine Schule.


Los Andes ist eine Stadt neben San Felipe und ist ungefähr gleich groß. Die Anordnung der Straßen und Häuser ist genau gleich wie in San Felipe und ich finde alles schaut auch noch ganz genau gleich aus. Wir haben im vorbeifahren einen kleinen Umzug gesehen. Die Leute haben typisch chilenische Tracht aus dem Süden getragen und getanz, was meiner Meinung nach sehr lustig aussah.

In Santiago waren Nicole und ich wieder erst in der Mall die ich schon kannte. Danach sind wir mit meinen Gasteltern zusammen in eine etwas noblere Mall gefahren und waren dort essen und noch ein paar Sachen besorgen. Die Terrasse mit den ganzen Restaurants war total schön gemacht, mit Palmen und kleinen Brunnen. Auf dem Rückweg waren die ganzen Straßen so vollgestopft mit Autos, viel schlimmer als in München oder so. Wir haben ewig gebraucht bis wir aus Santiago draußen waren und endlich daheim waren.

Am Samstag sind wir ans Meer gefahren. Zuerst waren wir in Concón essen. Dort gibt es ganz viele Restaurants nebeneinander, alle direkt am Meer! Wir haben typisch chilenischen Fisch gegessen und die Sicht auf das Meer genossen. Ich hatte zwar ein bisschen Schnupfen, aber alles hat trotzdem nach Meer gerochen. Urlaubsgefühl³!
Danach sind wir weiter gefahren an einen total schönen Strand. Pazifik! Die Wellen waren zum Teil ziemlich groß, aber das Wasser gar nicht mal so kalt. Ich war mit den Füßen im Wasser und wir sind am Strand rumgelaufenund haben das Wetter genossen. Es war T-Shirt Wetter und es gab sogar Leute die baden waren, obwohl es ja hier eigentlich Winter ist! Danach sind wir nach Viña del Mar gefahren und haben die bekannte Uhr aus Blumen angeschaut. (Reloj de Flores). Sie ist ein Wahrzeichen von Viña und viele Leute kommen, um sie anzuschauen. Die Uhr ist total schön gemacht ("gepflanzt" und sie wirkt find ich viel schöner als auf Fotos. Ganz typisch dort sind auch die Pferdekutschen, die man überall sieht und mit denen man fahren kann. Viña ist eine total schöne Stadt, modern und mit schönen Cafés auch direkt am Meer und ganz vielen Palmen überall. In Valparaíso haben wir dann den Hafen angeschaut, wo es wieder viele kleine typische Straßenläden gab, genauso wie in Puerto Montt. Die ganzen Häuser sind in allen möglichen Farben angemalt. Von weit weg sieht es ganz schön aus, aber fast alle Häuser sind alt und nicht mehr schön. Wir sind mit einem der vielen typischen Schrägaufzügen gefahren. Die sind auch alle bunt angemalt, aber schon so uralt, dass ich echt froh war, als ich da wieder heil draußen war. Der Boden von der "Holzkiste" mit der man hoch gefahren ist, bestand aus Brettern durch die man schon durchschauen konnte und das ganze Gefährt hat so komische Geräusche gemacht, dass ich dachte es fällt gleich auseinander!! Danach waren wir in Viña noch einen leckeren Mango Saft trinken und dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Ich will unbedingt nochmal ans Meer. Es war so schön und beeindruckend. Reines Urlaubsgefühl!!

Fotos - Urlaub in Puerto Varas

Hier kommen endlich die Fotos von unserem Urlaub im Süden von Chile, aus Puerto Varas und Umgebung!!

 


Die Sicht aus dem Flugzeug, überall schneebedeckte Berge.

 

Der See bei Puerto Varas. Direkt bei unserem Hotel.

 

In Frutillar, auch am See.

 

Auf dem Vulkan Oscorno, mit Seeblick. 

 

Die beeindruckenden Wasserfälle in der Nähe der Vulkane. 

 

 Mit ganz vielen Lamas.


 

Unterschiede der Häuser und des Haushalts hier in Chile

Die Häuser im Zentrum von San Felipe sind klein, verdreckt und die meisten schon ziemlich alt. Wir wohnen am Rand der Stadt und haben neben uns nur 2 Häuser die ähnlich sind wie unseres. Unser Haus ist ziemlich groß, mit Garten, Pool, offenem Grillhäuschen... total schön und neu!
Ich habe Glück dass es bei uns im Haus immer warm ist und ich in meinem Zimmer einen eigenen "Heizkasten" habe, das ist nicht bei allen so. In manchen Häusern wird nur im Wohnzimmer mit einem Holzofen geheizt, aber das ist eher nur bei den ärmeren so.
Der Fußboden ist immer kalt, deswegen laufen hier immer alle mit ihren Straßenschuhen im Haus rum. Am Anfang ziemlich ungewohnt wenn man ins Haus rein kommt und die Schuhe einfach an lässt, das ist bei uns in Deutschland ja ziemlich anders.
Die meisten Familien hier haben eine Nana, die vormittags immer kommt und putzt, spült, Wäsche macht, aufräumt...
Ich habe sozusagen mein eigenes Bad, was echt komfortabel ist! Nur meine Dusche ist nicht ganz so zuverlässig. Immer wieder hat sie Temperaturschwankungen von ganz heiß zu eiskalt, aber das ist mittlerweile nicht mehr so schlimm, da gewöhnt man sich dran.
Was ich ziemlich krass finde, dass es hier gar keine Mülltrennung gibt. Alles kommt in den gleichen Mülleimer, egal ob Biomüll, Plastik oder Restmüll. Zum Teil sind auch auf den Straßen oder den kleinen Grünflachen jegliche Abfälle, weil die Mülleimer so überquellen, dass die Leute nicht wissen wohin damit.
Bei allen Häuser die nicht ganz arm und zerfallen sind, ist einen Zaum um das Grundstück. Wir haben keinen Zaun, sondern sogar eine Mauer über die man nicht mal drüber schauen kann und ein riesiges automatisches Einfahrtstor! Viele Familien hier haben auch einen "Wachhund", der immer draußen schläft. Er darf nicht ins Haus und man geht nicht Gassi mit ihm, aber in unserem riesen Garten hat er eigentlich genug Freilauf! Unser Hund ist aber total süß und unsere Katze hier erst recht!

Die größten Unterschiede zu Deutschland

Hier in Chile ist vieles ganz anders. Die Landschaft, die Straßen, die Häuser, die Schule...fast alles!
Die Häuser im Zentrum der Stadt sind klein, dreckig, heruntergekommen und echt nicht mehr schön. Überall sind Hunde ohne Besitzer, die den herumliegenden Müll fressen und auf der Straße leben müssen. Ziemlich jämmerlich, die tun mir echt leid. Die meisten Straßen der Stadt sind ziemlich eng und ungepflegt, nur die großen sind halbwegs vergleichbar zu Deutschland. Die Straßen sind systematisch angeordnet, alle parallel zueinander, wie ein großes kariertes Netz.
Die öffentlichen Verkehrsmittel sind auch nicht vergleichbar zu Deutschland, da kann man sich echt nicht über die Deutsche Bahn beschweren. Das Wort "Pünktlichkeit" gibt es hier nicht. Hier ist es aber normal, dass die Kinder immer überall hingefahren werden. Zur Schule, zu Freunden, zum Sport. Da wir nicht ganz in San Felipe wohnen ist das dann ziemlich praktisch immer. Aber auch Taxis sind hier total günstig. In Deutschland würde ich sagen, sind sie mindestens 3x so teuer. Von Ampeln halten die Leute hier nicht viel, das heißt sie bleiben bei rot nur stehen, wenn Fußgänger oder andere Autos da sind, die Vorfahrt haben...
Die meisten etwas wohlhabenderen Familien haben eine Nana, die montags bis freitags immer am Vormittag das Haus putzt, saugt, die Küche aufräumt, die Wäsche macht und die Betten macht... Einkaufen tut sie aber nicht, das macht bei uns immer die Gastmama. Ich war schon paar mal dabei und es ist total merkwürdig. Es werden nicht nur die Sachen gesucht, die man braucht, wie in Deutschland. Man geht an allen Regalen mindestens 1x vorbei. In Schlangenlinien geht man von vorne bis hinten alles ab, da braucht man dann schon seine Zeit dafür. Die Lebensmittel die man kauft werden von Mitarbeitern gleich in Tüten eingepackt solange man bezahlt, sodass alles viel stressfreier und schneller abläuft.
Allgemein wird hier ziemlich viel gegessen und eigentlich auch jeden Tag Fleisch. Mittags gibt es immer noch eine Vorspeise, z.B. Salat, Suppe oder Empanadas! Und dann manchmal auch noch Nachspeise..! Nur Nudeln gibt es hier nicht so oft, wenn dann mit Bolognese, aber andere nicht. Das Essen hier ist zum Teil ganz anders, aber mir schmeckt eigentlich alles. Letztens haben wir Pizza selber gemacht, aber nicht so wie in Deutschland. Alles was grade so da war wurde drauf gemacht. Und alles wird immer ganzflächig draufgelegt, z.B. der Schinken nicht nur in Stücken sondern überall, dann darauf noch Salami, Pilze, Mais, Mozzarella, Käse...vieles mehr! Der Belag war ca. 3x so hoch wie der Teig. Ungelogen!
Einer der "praktischsten" Unterschiede ist aber, dass hier nicht so auf das Alter geachtet wird. In der Disco sind in der Regel keine Alterskontrollen, obwohl die Disco hier erst um 0 Uhr öffnet und in Deutschland die unter 18-jährigen ja da schon wieder raus müssen. Zum Glück ist das hier nicht so. Die Deutschen werden immer älter geschätzt, da sie viel größer sind als die meisten Chilenen hier. Ich wurde von den meisten bis jetzt so auf 18 geschätzt. Ganz praktisch! :D In der Disco gibt es viel lateinamerikanische Musik, aber auch englische, das ist ganz gemixt. Die Leute hier tanzen ganz anders, da muss man sich auch erst mal dran gewöhnen. Deswegen erkennt man die Deutschen beim tanzen immer sofort, aber das wird schon noch!
Auf jeden Fall ist es total anders und vieles ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell an neue Dinge! Mir gefällt Chile mit seinen vielen Unterschieden zu Deutschland, so viel neues auf einmal!!

Deutsche Schule San Felipe - meine erste Woche

Meine ersten Tage an der Deutschen Schule San Felipe waren sehr ungewöhnlich. Ganz anders als ich es erwartet hätte, da alles ganz anders abläuft als in Deutschland. Jeden Morgen steht eine Lehrerin am Eingang zum Schulhof und schreibt die Schüler auf, die nicht genau die vorgeschriebene Schulkleidung tragen. Wer zu spät kommt wird gleich ins Sekretariat geschickt und bekommt einen Stempel in ein besonderes Heft. Wenn man drei von denen hat im Halbjahr, dann wird das anscheinend eine Folge haben. Das sind aber auch schon die einzigen Dinge, die annähern streng geregelt sind. Der Rest ist viel lockerer als in Deutschland. Der Unterricht ist lang nicht so streng wie in Deutschland und das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist eher nach dem Motto "Freunde". Was am Anfang glaube ich der größte Unterschied für mich war, dass Handys in der Schule und sogar im Unterricht erlaubt sind! In der ganzen Schule gibt es freies WLAN, sodass den Schülern im Unterricht auch ja nicht langweilig wird! Das wäre bei uns gar nicht vorstellbar. Auch schreiben manche Schüler am Laptop mit oder spielen einfach mal auf ihrem iPad während der Stunde. Ziemlich krasse Vorstellung, wenn man das nicht selbst gesehen hat!
Ein anderer großer Unterschied ist, dass die meisten Schüler ihr Mittagessen selbst dabei haben. Jeder läuft mit seiner eigenen kleinen Kühlbox rum, in der alles drin ist. Salat, Getränk, Besteck, Nachtisch und die Hauptspeise, die man sich in einer der vielen Mikrowellen dort warm machen kann. Natürlich kann man sich da auch etwas kaufen, aber das machen nur die wenigsten.
In der Schule sind Schüler allen Alters. Es fängt sozusagen beim Kindergarten, bei den 3-jährigen Kindern an und geht bis zu den 18-jährigen, die ihr PSU (Abi) machen. Es gibt immer nur eine Klasse pro Jahrgangsstufe, das heißt, es ist eine nicht so große Schule. Es ist eine Privatschule, die aus mehreren Häusern besteht, die rechts und links von einer nach oben gehenden Treppe im freien angeordnet sind. Die kleinsten Schüler sind ganz unten, die ältesten ganz oben. In der Schule wird viel Sport gemacht und auch Nachmittags viel Sport angeboten. Zum größten Teil wird draußen Sport gemacht, aber es gibt auch eine Halle. Die ist jedoch sehr luftig, da sie auf der einen Seite offen ist und der Wind deswegen ziemlich durch zieht. Nur eine leichte Fehlkonstruktion
Es ist eine ganz andere Ansicht von Schule hier, aber die lockere Art ist sehr erholsam, da die deutschen Austauschschüler nicht immer in den Unterricht müssen. Wenn wir grade nicht mehr wollen, können wir auch einfach etwas anderes machen, zum Beispiel in die Bücherei oder den Computerraum gehen. Alles ziemlich gechillt, aber trotzdem lernt man auch was dabei! Mir gefällt es total!

Ferien - Urlaub in Puerto Varas

An dem Tag als wir in den Urlaub geflogen sind mussten wir ganz früh aufstehen, da wir ja von Santiago aus geflogen sind und wir da wieder erst eine Stunde hinfahren mussten. Dann sind wir nach Puerto Montt geflogen, eine Hafenstadt weiter im Süden von Chile. Schon der Flug war total schön, weil wir über die ganzen schneebedeckten Gebirge geflogen sind und das schon beeindruckend war. Von Puerto Montt aus sind wir dann weitergefahren nach Puerto Varas, eine Stadt an einem großen See. Dort war unser Hotel, sehr schön gemacht und gemütlich eingerichtet. Ich war mit Nicole in einem Zimmer mit Seeblick und auch mit Blick auf Vulkane. Das war echt total schön. Die Gegend da ist ja bekannt für die Vulkane, auf denen jetzt im Winter oben Schnee liegt. Wir sind auch zum Vulkan Osorno gefahren und hatten oben dann auch Schnee und einen super Ausblick, aber leider konnte man nicht ganz hoch. In der Nähe von diesem Vulkan gibt es die Petrohue-Wasserfälle, die sind so beeindruckend, das viele Wasser, die Felsen und das alles bei herrlichem Wetter. Sonnenschein, blauer Himmel und keine einzige Wolke. Einfach eine traumhaft schöne Landschaft. Genauso war es bei einem anderen See, der über die Grenze bis nach Argentinien geht. Dort sind wir mit dem Boot aber nicht hingefahren, das hätte 2 Stunden gedauert. Wir haben nur eine kleine Rundfahrt auf dem See gemacht und die Berge und Vulkane rundherum angeschaut. An einem anderen Tag waren wir in Frutillar, einer Stadt die auch am Llanquihe-See liegt, genauso wie Puerto Varas. Dort haben wir ein neumodisches Theater aungeschaut, das zur Hälfte auf Stelzen über dem See steht. In Frutillar ist vieles mit deutschem Einfluss. Es gibt viele deutsche Restaurants und Läden und das "Museo Colonial Alemán". Eine ganz süße Stadt mit schönen Stränden am See mit Blick auf die Vulkane. Die Stadt Puerto Varas, wo unser Hotel war, ist eine Touristen-Stadt. Es gibt viele kleide Geschäfte mit typisch chilenischen Souvenirs und Andenken. Die See-Promenade ist sehr schön, mit vielen Palmen. Das ist total merkwürdig, wenn man im Hintergrund die schneebedeckten Vulkane sieht, aber neben einer Palme steht. An einem Abend waren wir auf einer Fashion Show im Casino dort. Die Kleider waren sooo schön! Wie der Name schon sagt: "Fashion Dreams".
Das einzige was nicht so perfekt war, war unser Rückflug. Der hatte nämlich total Verspätung. Eigentlich sollten wir um halb zwölf wieder in Santiago sein, aber da saßen wir noch in Puerto Montt am Flughafen und haben im Halbschlaf gewartet. Um halb vier in der Nacht waren wir dann auf jeden Fall wieder daheim. Totmüde, aber glücklich. Und am nächsten Tag haben wir dann erst mal entsprechend ausgeschlafen!

Es waren super tolle Tage mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erlebnissen und alles in einer wunderschönen Landschaft!!!

Ankunft in Chile!

Meine 2 Monate in Chile (San Felipe) im Schüleraustausch!
Leider kommt das alles erst spät, aber besser als gar nicht.


Als ich in Chile am Flughafen in Santiago ankam, wartete dort schon meine Gastfamilie auf mich. Sie haben mich sofort erkannt und ich sie auch, da mir Nicole davor schon Fotos geschickt hat.
Wir sind dann mit dem Auto nach San Felipe gefahren, wo sie in einem äußeren Teil der Stadt wohnen. Das Haus ist ziemlich groß und total schön. Ich habe mein eigenes Zimmer mit einem riesen Bett, einem Schrank und einem kleinen Abstelltisch.
Meine Familie hat es total niedlich engerichtet und mir gesagt, ich soll mich wie daheim fühlen.
Gleich am ersten Tag sind wir dann noch ins Zentrum von San Felipe gefahren. Alles sieht dort gleich aus. Die alten Häuser, die Straßen, die kleinen Grünflächen mit den vielen Hunden, die auf der Straße leben müssen und keinen Besitzer haben, ich weiß ja nicht ob ich mich da jemals auskennen werde.
An meinem zweiten Tag sind wir wieder nach Santiago de Chile gefahren, in die Hauptstadt, aber zum shoppen! Die beste Freundin von Nicole, Rosario,  war auch dabei mit Carina, ihrer Austauschpartnerin aus Deutschland. Wir waren auch im Kino und haben einen Film angeschaut. Dort sind die meisten Filme auf Englisch mit spanischem Untertitel, was am Anfang ziemlich verwirrend war, aber da kommt man schnell rein! Danach mussten wir wieder mit der U-Bahn zurück zum Busbahnhof von wo aus die Busse nach San Felipe fahren. Das war alles ziemlich spannend, glaubt man eigentlich gar nicht. Schon oben auf der Straße zum U-Bahn-Eingang musste man warten, damit man überhaupt die Treppen runter kommt. Das war alles kein Vergleich zu Berlin oder München. In der U-Bahn war es so eng, dass wir erst mal schauen mussten, dass wir alle vier zusammen bleiben und vor allem, dass wir alle wieder rauskommen. Von außen wollten sich immer mehr Leute rein drängen, da musste man mit Ellenbogen arbeiten, um überhaupt wieder raus zu kommen. Danach waren wir ziemlich spät und mussten zum Bus rennen, sind aber erst mal in genau die falsche Richtung gelaufen. Bis Nicole und Rosario das aufgefallen ist, waren wir schon ziemlich weit gerannt. Also alles wieder zurück! Carina und Ich dachten echt, wir schaffen dass nie, weil wir nur noch 2 Minuten hatten, aber noch eine ziemliche Strecke vor uns. Doch da in Chile alles ja immer so "pünktlich" ist, haben wir es dann doch noch geschafft, nachdem wir einen riesen Marathon durch gefühlt ganz Santiago gerannt sind! Den Tag danach haben wir uns ausgeruht, viel geredet, auf Spanisch natürlich und haben unsere Koffer für den Urlaub gepackt!